Eine Cabin ist eine kleine, fest eingerichtete Hütte oder ein Modulhaus, das meist als Ferienunterkunft in der Natur genutzt wird. Das englische Wort bezeichnet ein kleines, oft einfaches Haus; die Log Cabin ist das Blockhaus. Als Design-Cabin bezeichnen Anbieter vorgefertigte Häuser mit gestalteter Architektur. Baurechtlich zählt nicht der Name, sondern ob es ein Gebäude ist.

Was bedeutet Cabin?
Im Englischen ist eine Log Cabin ein kleines Haus aus Baumstämmen, oft schlicht ausgeführt. Blockhütten als Freizeithäuser sind in Finnland und Schweden ein gut entwickelter Wirtschaftszweig, und in Europa stehen sie häufig als Sommerhäuser in Gärten. In der Reisebranche steht Cabin für eine kleine, fest eingerichtete Ferienunterkunft, die oft einzeln in der Landschaft steht.
Was ist eine Design-Cabin?
Design-Cabin ist kein geschützter Begriff. Anbieter verwenden ihn für vorgefertigte Häuser mit gestalteter Architektur, etwa mit großen Glasflächen. Wird eine Cabin gewerblich an Gäste vermietet, kommen Betrieb und Verwaltung hinzu; Modelle dafür erklärt der Eintrag zum Betreibermodell.
Wie unterscheiden sich Cabin und Tiny House?
Beide Begriffe sind nicht festgelegt. Nach der Verbraucherzentrale gibt es in Deutschland keine feste Definition eines Tiny House; klar sei nur, dass es eine kleine Nutzfläche hat (Stand Juli 2025). Manche Tiny Houses stehen auf Rädern. Eine Cabin steht in der Regel fest an einem Ort. Bei Luxus-Tiny-Houses und Design-Cabins verschwimmt die Grenze: Beide sind kleine Häuser mit hohem Anspruch an Architektur und Ausstattung.
Wie ist eine Cabin baurechtlich einzuordnen?
Ob Cabin, Tiny House oder Gartenhaus: Entscheidend ist, ob ein Gebäude entsteht. Ein Gebäude ist nach Art. 2 Absatz 2 der Bayerischen Bauordnung eine selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlage, die von Menschen betreten werden kann. Ob eine Genehmigung nötig ist und ob die Vermietung an Feriengäste zulässig ist, regeln Bauordnung und Bebauungsplan. Mehr dazu im Ratgeber zum Vermieten von Tiny Houses.

